Aktuelle Projekte der Brücke Dachau e.V.

Naturschutzarbeit

Bei den Arbeitseinsätzen im Naturschutz leisten Jugendliche unter Anleitung von Brücke-Mitarbeitern die vom Jugendgericht auferlegten Sozialstunden ab.

 

Schießplatz 3 verkleinert

Mit dem ehemaligen SS-Schießplatz in Hebertshausen und dem Leitenberg- Friedhof begann, wegen der dort sehr seltenen Wildbienenfauna, der Einstieg in die Naturschutzarbeit. Diese Orte bieten auch die Gelegenheit über die Geschehnisse während der NS-Zeit mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen und historische Informationen zu diesen Orten zu vermitteln. Für uns ein wichtiges Anliegen.

 

Zusammenarbeit mit Bund Naturschutz

 

 

Inzwischen sind es rund 20 Pflegeflächen im Landkreis, die durch die Brücke Dachau e.v. im Auftrag des Dachauer Landschaftspflegeverbandes gepflegt werden. Im Naturschutz und der Landschaftspflege leistet die Brücken Dachau e.V. jährlich durchschnittlich 1.000 Arbeitsstunden und hält dazu eine eigene Infrastruktur an Maschinen und Geräten vor.

Im Landkreis Dachau ist die Brücke Dachau e.V. ein wichtiger Dienstleister im Naturschutz und der Landschaftspflege.

 

 

Werkstätte

Parallel zur Naturschutztätigkeit entwickelten wir die „Werkstätte“ als weiteren eigenen Einsatzbereich. Kontinuierlich in ihrer Ausstattung verbessert, kann dort Holz und Metall bearbeitet werden. Von Nisthilfen, oder Kompostern bis hin zu Möbeln für die Büros der Brücke Dachau e.V. – alles sind Produkte der eigenen Werkstätte. Die diversen Renovierungsprojekte basieren auch auf den erweiterten handwerklichen Möglichkeiten, die durch die Werkstätte gegeben sind.

 

Abgeschlossene Projekte

Renovierungsarbeiten Ruckteschell-Villa

Die Villa des Dachauer Künstlerehepaares Walter und Clary von Ruckteschell, erbaut etwa 1923, ist im Besitz der Stadt Dachau und wurde in der Zeit von 2005 bis 2011, mit verschiedenen Handwerksbetrieben und der Brücke Dachau e.V., renoviert.

Für uns und unsere Jugendlichen war die Renovierung der Ruckteschell-Villa (Er-) Lebenspraxis pur!

Mehr als die Hälfte der von uns erbrachten 11.000 Arbeitsstunden, waren Arbeitsstunden Jungendlicher und Heranwachsender. Die etwa 200 jungen Leute waren zwar nie freiwillig dabei, dennoch gelang es - mit wenigen Ausnahmen - sie zu einer guten Mitarbeit zu motivieren.

Das gelungene Ergebnis kann sich sehen lassen und wurde im November 2011 mit einem Hauptpreis des Dachauer Architekturforums ausgezeichnet.

 

 

Vorher1122 verkleinert                                    Renoviert verkleinert

 

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